Toskana

Toskana

Umgebung des Bauernhofes

Von unserer Ortschaft sind alle Touristenziele in der Toskana leicht zu erreichen. Von den bedeutendsten Kunststädten bis hin zu den unbekanntesten und eindrucksvollsten Winkeln der Natur. Weiterhin können Sie mit dem Auto in nur einer Stunde und 15 Minuten bekannte Gegenden am Meer erreichen, wie die Versilia oder die Etrusker-Küste.

Florenz (1 Fahrstunde)

Florenz ist die Hauptstadt der Toskana, gegründet von den Römern, die ihr den Namen von Florentia gaben. Im Mittelalter, nach der Dekadenz der barbarischen Epoche, erblühte die Stadt in der karolingischen Zeit erneut auf und erreichte ihren kulturellen Höhepunkt zwischen dem XI. und dem XV. Jh. als freier Stadtstaat, im glücklichen Einvernehmen der Autorität der Kaiser und jener der Päpste und überwand dabei die Schwierigkeiten der internen Kämpfe zwischen Guelfen und Gibellinen.

Im XV. Jh. fiel sie unter die Adelsherrschaft der Medici, die daraufhin durch eine politische Aktion der territorialen Ausdehnung Großherzoge der Toskana wurden. In diesem Zeitalter, der Renaissance, erreichte die Stadt den größten Glanz in den Künsten und der Kultur, der Politik und der wirtschaftlichen Macht.

Dem Großherzogtum der Medici folgte im XVIII. Jh. jenes der Lorena, bis 1860 mit der Vereinigung Italiens und Gründung der Republik, Florenz dieser beitrat, Teil davon wurde und die Hauptstadtrolle von 1865 bis 1871 übernahm. Florenz ist eine der wichtigsten Städte unter dem künstlerischen und historischen Gesichtspunkt, hier finden Sie einige sehenswerte Monumente und Museen.

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Siena (1 Fahrstunde)

Siena Siena ist ein touristisches Ziel von überaus großer historisch-kultureller Bedeutung, 322 m über dem Meeresspiegel gelegen, im Herzen der Toskana, hält es die mittelalterliche charakteristische Erscheinung aufrecht, mit seinen Straßen, die bergauf und -ab führen, einmal steil, einmal eng, führen sie alle zur herrlichen Piazza del Campo und mit noblen Palästen, die von einer wunderschönen Hügellandschaft umringt sind.Das Symbol der Stadt ist der Torre del Mangia auf der berühmten Piazza del Campo, wo seit Jahrhunderten der Palio ausgetragen wird. Nach dem Ursprung des Namens von Siena wird noch geforscht: Manche verbinden ihn mit der etruskischen Familie der Saina, andere mit der römischen Familie der Saenii. Sicher ist, dass seine Entwicklung erst im Mittelalter zum Höhepunkt kam, als sich die Stadt in verschiedene Richtungen ausdehnte. Als Stadt der Gibellinen schlechthin, war Siena oft in Kämpfe mit den florentinischen Guelfen verwickelt und Zeuge von heldenhaften und grausamen Auseinandersetzungen, die die Geschichte des mittelalterlichen Italiens kennzeichneten.

Eine der berühmtesten Schlachten war die von Montaperti am 4. September 1260, als die Seneser die Florentiner besiegten. Die Stadt gelangte um 1300 zu wahrer Blüte, aus dieser Epoche stammt auch der größte Teil der bürgerlichen Monumente. Mit dem Ausbruch der tragischen Pest 1348 erlebte Siena eine schwere Zeit, die seine Annexion an das Großherzogtum Toskana und den Verlust der Unabhängigkeit zur Folge hatte.

Beim Durchstreifen der Stadt wird man von einem Gefühl der Ruhe erfüllt, welches sich mit den grünen Hügeln vereint, die die Landschaft der Toskana charakterisieren. Man begegnet Straßen mit vielfältigen Besonderheiten, die es zu entdecken gilt und die an jeder Ecke überraschungen bereithalten; so wie man von der Piazza del Campo zum Dom gehen kann, wobei man über die steile Treppe des Baptisteriums schreitet, um dann zum Ospedale di Santa Maria della Scala zu gelangen, welches jetzt als Museum fungiert.

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San Gimignano

San Gimignano hat sich dem Übergang in die Neuzeit verweigert und sein mittelalterliches Gesicht perfekt erhalten. Wir finden die charakteristischen Geschlechtertürme von San Gimignano noch heute romantisch, doch für die lokalen Aristrokaten, die sie neben ihre „Palazzi“ bauten, waren sie Festung und Zeichen der Macht gegen ihre Nachbarn, mit denen sie in ständiger Fehde lagen. 13 Türme stehen noch, dazu ein vollständiger Mauerring mit 5 Toren.

Diese Stadt wie aus dem Märchenbuch, liegt eingebettet in harmonisch geschwungene Hügel mit einem Zauber, aus dem Mythen wachsen.

In San Gimignano sind die Zentren des Trubels die vornehme „Piazza della Cisterna“ mit einem tiefen Brunnen und die benachbarte „Piazza del Duomo“ mit dem Dom und mehreren Palästen. In der Kathedrale sind überwältigende Wandgemälde aus dem 14. und 15. Jh. zu sehen, ein Münzautomat spendet die nötige Beleuchtung. Mehr über San Gimignano

Volterra – die AlabasterStadt

Schon im 7. Jh. war Volterra eine der wichtigsten etruskischen Siedlungen, damals dreimal so groß wie heute. Im Mittelalter hatte es einige Zeit alle Rechte einer Freien Stadt.

Heute lebt Volterra vom Tourismus und vom Alabaster. Der sehr feinkörnige und fast durchscheinende Gips aus den umliegenden Hügeln wurde schon von den Etruskern zu hochwertigem Kunsthandwerk verarbeitet.

Volterra liegt 555 m hoch auf abbröckelnden Lehmhügeln.
Jeder Regenguss spült ein Stück des Untergrundes weg.

Ein Spaziergang durch Volterra ist wie eine Blitzreise durch 3 Epochen.

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